Heuer im Sommer ist es endlich soweit: Wir bekommen unsere neue Küche. Mittlerweile haben wir fast alles geplant bzw. ausgesucht.   

Unsere Küche ist vom Garten und von der Hauseingangsseite begehbar, somit können die Wege möglichst kurz gehalten werden. Da unsere Küche ein eigener Raum ist und nicht mit dem Esszimmer verbunden ist wollten wir unbedingt eine Anhöhe mit Sitzgelegenheit.

Die Anforderungen an unsere Küche waren relativ simpel. Hell soll sie sein, viel Stauraum soll sie haben, Herdplatten die zusammen schaltbar sind, die optimale Arbeitshöhe  (jetzt ist sie viel zu niedrig), einen großen Kühlschrank, einen noch größeren Tiefkühlschrank (mit einem Jäger im Haus braucht man viel Platz), viel Arbeitsfläche und eben eine Bar. Zusätzlich war mir wichtig, dass wir eine Wärmelade bekommen und Stauraum für hohe Vasen. Da wir jetzt einen Elektroherd und einen Gasherd haben, wollten wir eigentlich wieder beide Varianten in der neuen Küche haben. Gemeinsam mit dem Küchenplaner haben wir uns nun für einen Induktionsherd entschieden (kindersicher und extrem schnelles erhitzen waren die ausschlaggebenden Argumente). Das Gute ist, dass meine heiß geliebten „Le Creuset“-Töpfe induktionsherd-tauglich sind und ich ein super Argument habe unser Sortiment auszuweiten. Die restlichen Elektrogeräte sind Standardgeräte wie Backrohr und Geschirrspüler.

Mit unseren Vorstellungen und den vorgegebenen Strukturen durch die bestehende Küche haben wir uns mit dem Küchenplaner unseres Vertrauens zusammengesetzt. Wir hätten durch die vorgegebenen Strukturen viele Möglichkeiten gar nicht erkannt, die der Raum bietet. Jedenfalls haben wir uns sehr schnell für eine Variante entschieden und waren auch in der Detailbestimmung sehr flott. Klare Linien, hellgrau, matte Fronten, kurze Wege, funktional, viel Licht, keine Beschläge, großes Kochfeld, Apothekerschrank, Pocket Door und beleuchtete Hängeschränke, …

Diese Woche haben wir einen finalen Abstimmungstermin, um die letzten Feinheiten zu besprechen: Auswahl des Backrohrs, Keramikwand für eine kleine Fläche, von der aus der Kamin geheizt wird und welche Variante der „Wall&deco“ Tapeten (Tapeten, die ausschauen wie Fliesen) wir verwenden. Dann kann bestellt werden, damit Ende Juni der Abbau stattfinden kann und die Vorbereitungen für den Einbau der neuen Küche. Die Freude auf ein neues Koch- und Wohngefühl ist riesengroß.

So schaut unsere Küche jetzt aus. Ein EWE-Modell aus den 60er-Jahren.

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Habt Ihr Erfahrungen bei der Küchenplanung bzw. beim Küchenumbau? Diese würden mich sehr interessieren. Her mit Euren Tipps, noch ist es nicht zu spät! 😉

Eure Johanna

 

Bildquelle Küchenplan (Titelbild): www.ewe.at

Unsere Küche, das Herzstück unseres Hauses

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