Ich verwende für ein Kürbisrisotto am liebsten den Hokkaido Kürbis. Der Hokkaido ist ein aromatischer, nach Edelkastanien schmeckender Kürbis mit dunkelgelbem Fruchtfleisch. Eigentlich könnte man seine Schale mit kochen, ich schäle ihn allerdings trotzdem immer. Der Hokkaido ist universell einsetzbar, besonders aber geeignet für Gemüsegerichte und Püree. Mein Tipp: den gerösteten Kürbis mit Paprivapulver bestauben, bevor der Reis dazugegeben wird.

Beim Kochen von Risotto sind zwei Sachen wichtig:
1. Milden (= mild gewürzt oder ungewürzt) Fond verwenden. Durch das stetige Verdampfen erhöht sich der Salzgehalt stark.
2. Der Risotto soll ständig gerührt werden. Nicht nur damit er nicht anbrennt, sondern auch damit er seine schöne cremige Konsistenz bekommt. Der Reis sondert beim Rühren Stärke ab, die für die cremige Konsistenz hauptverantwortlich ist.

Zutaten (für 4 Personen):
400 g Kürbis (zB. Hokkaido)
1 kl. Zwiebel (ca. 60 Gramm)
350 g Risottoreis
1/8 l Weißwein oder Prosecco
1 l Gemüsefond
40 g Butter
Parmesan, gerieben
Salz
Pfeffer
Paprikapulver, edelsüß
Olivenöl

Zubereitung:
Die Zwiebel fein schneiden. Den Kürbis schälen (wobei man ja den Hokkaido Kürbis eigentlich nicht schälen musste, ich mache es aber trotzdem), entkernen und in kleine Würfel schneiden. In einem breiten Topf 2 EL Olivenöl und ca. 10 g Butter erhitzen und die Zwiebeln darin farblos anschwitzen, die Kürbisstücke dazugeben, mit Paprikapulver bestauben und kurz anrösten. Als nächstes kommt der Risottoreis dazu, glasig anlaufen lassen und mit Wein oder Prosecco ablöschen. Hitze reduzieren und bei mittlerer Hitze ca. 18 Minuten garen. Wichtig ist dabei, den Risottoreis ständig umzurühren und nach und nach warmen Fond hinzuzugeben. Der Reis sollte aber niemals schwimmen. Abschließend Butterstücke und Parmesan einrühren. Zu guter Letzt wird das Risotto mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

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Kürbisrisotto

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